Referent_innen



Julia Amslinger

Julia Amslinger studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der wissenschaftsgeschichtlichen Arbeit Eine neue Form von Akademie. Poetik und Hermeneutik — die Anfänge (Paderborn: Wilhelm Fink 2017) promoviert. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Schwerpunktprogramm »Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit« an der Georg-August-Universität Göttingen.

Stephanie Baumann 

Stephanie Baumann ist Maître de conférences an der Université Polytechnique Hauts-de-France (Valenciennes). Sie promovierte mit der Arbeit Im Vorraum der Geschichte. Siegfried Kracauers »History — The Last Things Before the Last« (Konstanz: Konstanz University Press 2014) an der Eberhard Karls Universität Tübingen und an der Université Paris 8. Sie publizierte darüber hinaus zur Feuilletongeschichte, zu Kracauers Propagandaarbeit, zu Elias Canetti und Hermann Broch.

Sabine Biebl

Sabine Biebl promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit der Dissertation Betriebsgeräusch Normalität. Angestelltendiskurs und Gesellschaft um 1930 (Berlin: Kadmos 2013). Als wissenschaftliche Mitarbeiterin wirkte sie an mehreren Bänden der Werkausgabe Siegfried Kracauers mit und setzte die Neuedition Von Caligari zu Hitler. Eine psychologische Geschichte des deutschen Films (Berlin: Suhrkamp 2012) um. Zuletzt erschien unter ihrer Herausgeberschaft (zusammen mit Johannes von Moltke und Helmut Lethen): Siegfried Kracauers Grenzgänge. Zur Rettung des Realen. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2019.

Micha Brumlik

Micha Brumlik ist emeritierter Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Senior Advisor am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Von 2000 bis 2005 leitete er das Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust in Frankfurt am Main. Zu seinen jüngsten Buchveröffentlichungen zählen u. a.: Hegels Juden. Reformer, Sozialisten, Zionisten. Berlin: Neofelis 2019; (Hg. mit Christina von Braun) Handbuch Jüdische Studien. Köln: UTB 2018.

Christian Fleck

Christian Fleck lehrte bis September 2019 am Institut für Soziologie an der Karl-Franzens-Universität Graz und war von 2005 bis 2009 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS). Zu seinen Veröffentlichungen gehören u. a.: (Hg. mit Christian Dayé) Meilensteine der Soziologie. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2020; Etablierung in der Fremde. Vertriebene Wissenschaftler in den USA nach 1933. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2015.

Vinzenz Hediger

Vinzenz Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet dort das DFG-Graduiertenkolleg »Konfigurationen des Films«. Er ist Gründungsmitglied des European Network for Cinema and Media Studies (NECS) und Herausgeber der Zeitschrift für Medienwissenschaft. Seit 2016 ist er Sprecher des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählt u. a.: (Hg. zusammen mit Patrick Vonderau) Filmische Mittel, industrielle Zwecke. Das Werk des Industriefilms. Berlin: Vorwerk 8 2007.

Claudia Honegger

Claudia Honegger ist emeritierte Professorin für Allgemeine Soziologie an der Universität Bern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Kultursoziologie, historische Soziologie und Soziologie der Geschlechterverhältnisse. Zuletzt herausgegeben hat sie (zusammen mit Chantal Magnin und Sighard Neckel): Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt. Berlin: Suhrkamp 2010.

Axel Honneth

Axel Honneth ist Jack C. Weinstein Professor for the Humanities an der Columbia University in New York und war von 2001 bis 2018 Direktor des Instituts für Sozialforschung (IfS). Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen u. a.: Anerkennung. Eine europäische Ideengeschichte. Berlin: Suhrkamp 2018; Vivisektionen eines Zeitalters. Berlin: Suhrkamp 2014.

Andreas Huyssen

Andreas Huyssen ist Villard Professor Emeritus of German and Comparative Literature an der Columbia University in New York und Herausgeber des Wissenschaftsjournals New German Critique. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u. a.: Miniature Metropolis. Literature in an Age of Photography and Film. Cambridge und London: Harvard University Press 2015; Behemoths Wiederkehr. Faschismus im 21. Jahrhundert, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 16. 2, 187–196.

Elisa Klapheck

Elisa Klapheck ist liberale Rabbinerin in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn. Im Rahmen ihrer Reihe »Jüdisch-Politisches Lehrhaus« diskutierte Elisa Klapheck unter dem Titel »Das Potential des Profanen« mit der Frankfurter Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig über jüdische Annäherungen an das Werk Siegfried Kracauers. Sie ist Autorin von: Margarete Susman und ihr jüdischer Beitrag zur politischen Philosophie. Berlin: Hentrich & Hentrich 2014.

Gertrud Koch

Gertrud Koch ist Professorin für Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie Gastprofessorin an der Brown University und der Universität Oslo. Von 2006 bis 2014 war sie Leiterin des Sonderforschungsbereichs »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« und Mitherausgeberin der Zeitschrift Frauen und Film. Sie ist Autorin u. a. von: Siegfried Kracauer zur Einführung. Hamburg: Junius 1996; Die Einstellung ist die Einstellung. Visuelle Konstruktionen des Judentums. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992.

Susanne Martin

Susanne Martin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Gesellschaftstheorie und kritische Theorie, Intellektuellensoziologie, Emotions- und Affektsoziologie. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift für kritische Theorie und Mitherausgeberin des Sammelbandes (zusammen mit Jörn Ahrens, Paul Fleming und Ulrike Vedder) »Doch ist das Wirkliche auch vergessen, so ist es darum nicht getilgt«. Beiträge zum Werk Siegfried Kracauers. Wiesbaden: Springer VS 2017.

Ethel Matala de Mazza

Ethel Matala de Mazza ist Professorin für Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsgebiete umfassen die Literatur- und Theoriegeschichte des politischen Imaginären, Wechselbeziehungen zwischen Recht und Literatur, Theorie und Ästhetik kleiner Formen sowie Demokratie und Massenkultur. Zu ihren Publikationen gehören u. a.: Der populäre Pakt. Verhandlungen der Moderne zwischen Operette und Feuilleton. Frankfurt a. M.: S. Fischer 2018; (zusammen mit Thomas Frank, Albrecht Koschorke und Susanne Lüdemann) Der fiktive Staat. Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch 2007.

Christoph Menke

Christoph Menke ist Professor für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Gründungmitglied des Exzellenzclusters »Die Herausbildung normativer Ordnungen« (heute: Forschungsverbund »Normative Ordnungen«). Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Politische Philosophie, Rechtsphilosophie sowie Theorien der Subjektivität und Ästhetik. Zuletzt ist von ihm erschienen: Autonomie und Befreiung. Studien zu Hegel. Berlin: Suhrkamp 2018.

Johannes von Moltke

Johannes von Moltke ist Professor für Film, Fernsehen und Medien sowie für German Studies an der University of Michigan und derzeit Präsident der German Studies Association. Er ist Herausgeber und Autor u. a. von: (Hg. mit Sabine Biebl und Helmut Lethen) Siegfried Kracauers Grenzgänge. Zur Rettung des Realen. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2019; The Curious Humanist. Siegfried Kracauer in America. Oakland: University of California Press 2015; (Hg. mit Gerd Gemünden) Culture in the Anteroom. The Legacies of Siegfried Kracauer. Ann Arbor: University of Michigan Press 2012.

Inka Mülder-Bach

Inka Mülder-Bach ist emeritierte Professorin für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und seit 2012 Permanent Visiting Professor an der Princeton University. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören deutschsprachige Literatur vom 18. bis 20. Jahrhundert in komparatistischer Perspektive, Traditionen der Poetik und Ästhetik, Kulturtheorie der Moderne, Erzähltheorie und Poetik des Romans. Sie ist Herausgeberin der Werke von Siegfried Kracauer. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen: Entfremdungschancen. Realismus und Exil bei Kracauer und Auerbach, in: Sabine Biebl, Helmut Lethen und Johannes von Moltke (Hg.): Siegfried Kracauers Grenzgänge. Zur Rettung des Realen. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2019; (Hg. zusammen mit Jens Kersten und Martin Zimmermann) Prosa Schreiben. Literatur, Geschichte, Recht. Paderborn: Fink 2019.

Sighard Neckel

Sighard Neckel ist Professor für Gesellschaftsanalyse und Sozialen Wandel an der Universität Hamburg. Er ist Sprecher der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe »Zukünfte der Nachhaltigkeit « und Projektleiter im Sonderforschungsbereich »Affective Societies«. Zuletzt von ihm erschienen ist: (zusammen mit Lukas Hofstätter und Marco Hohmann) Die globale Finanzklasse. Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2018.

Kyra Palberg

Kyra Palberg studierte Komparatistik, Geschichte, Literatur und Medienpraxis in Bochum und Essen. Sie promoviert zu medialen Diskursivierungen von Arbeitslosigkeit und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Literaturarchiv Marbach zu Siegfried Kracauer.

Nia Perivolaropoulou

Nia Perivolaropoulou arbeitet als Filmwissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Filmtheorie und -ästhetik, Film und Geschichte, (Film-)Geschichtsschreibung. Sie ist Herausgeberin der französischen Ausgabe von Kracauers Die Angestellten (Paris: Les Belles Lettres 2012). Zu ihren weiteren Buchveröffentlichungen gehören u. a.: L’Atelier Cinématographique de Siegfried Kracauer. Lyon: De l’incidence éditeur 2018; (Hg. mit Philippe Despoix) L’Histoire. Des avant-dernières choses. Paris: Stock 2006.

Inga Pollmann

Inga Pollmann ist Associate Professor für Filmwissenschaft am Department of Germanic and Slavic Languages and Literatures sowie am Department of English and Comparative Literature der University of North Carolina at Chapel Hill. Sie forscht an der Schnittstelle von Film- und Medienwissenschaften, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen die Geschichte der Filmtheorie und der Bedeutung des bewegten Bildes für die Ästhetik. Zuletzt ist von ihr erschienen: Cinematic Vitalism. Film Theory and the Question of Life. Amsterdam: Amsterdam University Press 2018.

Till van Rahden

Till van Rahden lehrt Geschichtswissenschaft an der Université de Montréal und hatte dort von 2006 bis 2016 den Canada Research Chair in German and European Studies inne. Er forscht zur europäischen Geschichte seit der Aufklärung mit besonderer Berücksichtigung der Spannung zwischen dem Versprechen demokratischer Gleichheit und der wiederkehrenden Präsenz von Differenzen und moralischen Konflikten. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören u. a.: Jews and Other Germans. Civil Society, Religious Diversity, and Urban Politics in Breslau, 18601925. Madison: University of Wisconsin Press 2008; Demokratie. Eine gefährdete Lebensform. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2019.

Gérard Raulet

Gérard Raulet ist emeritierter Professor für deutsche Ideengeschichte an der Université Paris-Sorbonne. Von 1999 bis 2003 war er Direktor des Forschungszentrums »Philosophie politique contemporaine« am Centre national de la recherche scientifique (CNRS), derzeit leitet er die »Groupe de recherche sur la culture de Weimar« an der Stiftung Maison des Sciences de l’Homme in Paris und ist Gastprofessor an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zuletzt veröffentlichte er: Das befristete Dasein der Gebildeten. Benjamin und die französische Intelligenz. Konstanz: Konstanz University Press 2020.

Hendrik Reeh

Henrik Reeh ist Associate Professor für Humanistic Urban Studies and Modern Culture am Department of Arts and Cultural Studies an der Universität Kopenhagen und Direktor des interdisziplinären Erasmus Mundus Masterstudiengangs »4CITIES – Euromaster in Urban Studies«. Darüber hinaus arbeitet er als Fotograf. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Urbanität, Kunst im öffentlichen Raum, Fotografie als wissenschaftliche Praxis und Kulturtheorie. Er ist Autor u. a. von: Ornaments of the Metropolis. Siegfried Kracauer and Modern Urban Culture. Cambridge: MIT Press 2004.

Carsten Ruhl

Carsten Ruhl ist Professor für Architekturgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Sprecher des Center for Critical Studies in Architecture (CCSA) und des LOEWE-Schwerpunkts »Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen«. Zu seinen Forschungsinhalten zählen architektonische Ordnungskonzepte in Institutionen, Netzwerken und Organisationen, Konstruktionen des architektonischen Subjekts sowie historiografische Perspektiven der Architekturgeschichte. Aktuelle Veröffentlichungen sind u. a.: Organised Architectures: New Frankfurt and the Bureaucratisation of Modernity, in: Kritische Berichte. Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften 48. 2.

Wolfgang Schopf

Wolfgang Schopf ist Literaturwissenschaftler, Archivar, Editor und Kurator. Von 2000 bis 2009 war er im Rahmen der archivarischen Ansiedlung der Verlage Suhrkamp und Insel im Archiv der Peter Suhrkamp Stiftung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main tätig. Seit 2010 ist er am Aufbau des Literaturarchivs der Goethe-Universität im Universitätsarchiv Frankfurt beteiligt. Zu seinen Editionen zählen der Briefwechsel von Theodor W. Adorno mit Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld sowie Adornos Briefwechsel mit Siegfried Kracauer.

Jörg Später

Jörg Später ist freier Lektor und Mitarbeiter der Forschungsgruppe Zeitgeschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er forscht zu Siegfried Kracauer, der Geschichte der Frankfurter Schule in der Bonner Bundesrepublik und deren Weiterentwicklung nach Adornos Tod 1969. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehört: Siegfried Kracauer. Eine Biographie. Berlin: Suhrkamp 2016.

Bernd Stiegler

Bernd Stiegler ist Professor für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Geschichte und Theorie der Fotografie sowie die deutsche und französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Zuletzt erschienen ist: (zusammen mit Felix Thürlemann) Konstruierte Wirklichkeiten. Die fotografische Montage 1839–1900. Basel: Schwabe 2019.

Ferdinand Sutterlüty

Ferdinand Sutterlüty ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Familien- und Jugendsoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und ist kommissarischer Direktor des Instituts für Sozialforschung (IfS). Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen u. a.: (Hg. mit Matthias Jung und Andy Reymann) Narrative der Gewalt. Interdisziplinäre Analysen. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2019; In Sippenhaft. Negative Klassifikationen in ethnischen Konflikten. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2010.

Barabara Thériault

Barbara Thériault ist Professorin am Département de sociologie und am Centre canadien d’études allemandes et européennes der Université de Montréal. Zurzeit ist sie Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt. Sie schreibt und übersetzt soziologische Feuilletons. Zuletzt veröffentlicht hat sie: (zusammen mit Thomas Schmidt-Lux) Siegfried Kracauer und die Kultursoziologie, in: Stephan Moebius, Frithjof Nungesser und Katharina Scherke (Hg.): Handbuch Kultursoziologie. Band 1: Begriffe — Kontexte — Perspektiven — Autor_innen. Wiesbaden: Springer VS 2019, 511–518.

Felix Trautmann

Felix Trautmann vertritt im Sommersemester 2020 die Juniorprofessur für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach seiner Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main war er von 2015 bis 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der politischen Philosophie, Ästhetik und Gesellschaftstheorie. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen: (Hg. mit dem Künstlerduo Democracia) »We protect you from yourselves«. The Politics of Policing. Madrid: Brumaria 2018; Das Imaginäre der Demokratie. Politische Befreiung und das Rätsel der freiwilligen Knechtschaft. Konstanz: Konstanz University Press 2020.

Mirjam Wenzel

Mirjam Wenzel ist Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt und Honorarprofessorin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München wirkte sie an der Edition der Werke Siegfried Kracauers mit und wurde dort 2008 mit der Arbeit Gericht und Gedächtnis. Der deutschsprachige Holocaust-Diskurs der sechziger Jahre (Göttingen: Wallstein 2009) promoviert. Sie hat u. a. zur deutsch-jüdischen Kulturgeschichte, zur Kritischen Theorie und zur Holocaust-Repräsentation publiziert. Zu ihren Veröffentlichungen zählen: (Hg. mit Fritz Backhaus, Raphael Gross und Sabine Kößling): Die Frankfurter Judengasse. Geschichte, Politik, Kultur. München: C. H. Beck 2016; Von Buchstaben, Träumen und Vorräumen. Die »Close Up-Perspektive« Siegfried Kracauers, in: Nicolas Berg, Dieter Burdorf (Hg.): Textgelehrte. Literaturwissenschaft und literarisches Wissen im Umkreis der Kritischen Theorie. Leipzig: Vandenhoeck & Ruprecht 2014, 91–101.